Zur Zeit gibt es freie Plätze in der IGLU-Müttergruppe

Für wen?      Schwangere Frauen und Mütter, die ein Drogenproblem haben oder hatten

                   oder die substituiert werden.

Wann?          Jeden Dienstag von 10:30 - 13:00 Uhr

Wo?              Im IGLU Eimsbüttler Chaussee 23

"Gemeinsam statt einsam!" Sich austauschen entlastet und bringt Spaß.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Renate Benitt oder Corrina Koob unter 040/4305081.

 

Müttergruppe mit Kinderbetreuung

Mütter, die ein Suchtproblem haben, finden häufig keinen geeigneten Ort über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen und sich mit anderen Müttern darüber auszutauschen. In der Suchtberatung ist Mutterschaft meist nur ein untergeordnetes Thema und die Mütter wollen sich zur Drogenszene auch nicht mehr zugehörig fühlen. Im Rahmen der Angebote für Mütter, wie Elternschulen oder Familienzentren mögen sie aber ihre Suchtproblematik und ihre Lebensweise in der Vergangenheit nicht preisgeben, da sie Vorverurteilungen befürchten.
In der Iglu-Müttergruppe haben Mütter die Möglichkeit, offen über ihre Probleme zu sprechen und sich mit Müttern, die in einer ähnlichen Situation sind, auszutauschen.
Die IGLU-Müttergruppe beginnt mit einem Frühstück in gemütlicher Atmosphäre, bei dem sich die Mütter erstmal von ihrem Alltag entspannen können. Die Kinder werden in unserem Spielzimmer betreut. Wenn alle gesättigt und gestärkt sind, gehen wir in den Gruppenraum, um dort gemeinsam die Erlebnisse der letzten Woche, sowie die anstehenden Herausforderungen jeder einzelnen zu beleuchten und Lösungswege für belastende Probleme zu entwickeln.
In der Gruppe herrscht eine vertrauliche Atmosphäre, jede Frau wird mit ihren persönlichen Belangen ernst genommen und mit ihren Stärken und Schwächen angenommen. Ziel der Gruppe ist es, den Müttern einen Ort zu bieten, sich zu entlasten und neue Strategien zu entwickeln mit Schwierigkeiten im Umgang mit den Kindern und anderen Herausforderungen des alltäglichen Lebens konstruktiv umzugehen. Rückfälle in alte Verhaltensmuster, z.B. Drogenkonsum, können hier offen angesprochen werden.